Marmelade einkochen 2015-06-23T08:15:53+00:00

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Marmelade einkochen

Konfitüre oder Marmelade lassen sich ganz einfach selbst herstellen. Viele Früchte aus dem Garten sind hierfür geeignet: Zum Beispiel Erdbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Aprikosen, Pfirsiche,  Zwetschgen oder Mirabellen.  Einzeln oder in Kombination eingekocht, erhält man leckere, selbst gemachte Marmelade.

Folgendes wird benötigt:
1 Großer Kochtopf
1 Kochlöffel
1 Küchensieb
1 Kleines Küchenmesser
1 Küchenwaage

Dazu die nötige Anzahl an Marmeladengläsern vorher mit heißem Wasser ausspülen und gut gereinigt auf ein sauberes Geschirrtuch zum Trocken aufstellen.
Unser Tipp: Um eine möglichst lange Haltbarkeit der Marmeladen und Konfitüren zu erreichen, stellen Sie die Marmeladengläser nach der Reinigung für ca. 10 Minuten in einen auf ca. 170° Celsius vorgeheizten Backofen und lassen Sie diese bis zum Abfüllen in dem Ofen. Dadurch werden die Gläser optimal sterilisiert.

Zutaten:
1 kg Früchte ihrer Wahl
1 kg Gelierzucker
2 Zitronen

Waschen, Entkernen, Zerkleinern, Wiegen
Im ersten Schritt werden die Früchte gewaschen und, falls nötig, entsteint oder entkernt. Größere Früchte wie Pfirsiche, Zwetschgen oder Mirabellen werden kleingeschnitten. 

Nachdem die Früchte geputzt und entkernt sind, werden sie mit der Küchenwaage gewogen. Da beim Entkernen Gewicht verloren geht, dürfen die Früchte erst danach gewogen werden, da sonst das Verhältnis zwischen Frucht und Zucker nicht mehr stimmt und die Marmelade zu süß oder zu sauer wird.

Wer seine Marmelade eher fein, ohne Fruchtstücke mag, kann die Früchte zusätzlich mit dem Pürierstab oder dem Mixer zerkleinern bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Gelierzucker einrühren und kochen
Nun beginnt das Kochen der Marmelade. Geben Sie dazu die kleingeschnitten oder pürierten Früchte in den Kochtopf. Füllen Sie den Kochtopf wenn möglich nur bis zur Hälfte, damit die Masse nicht überkocht. 
Geben Sie nun den Zucker bzw. den Gelierzucker hinzu. Optimalerweise verwenden Sie Gelierzucker, da sehr reife oder süße Früchte wenig Pektin enthalten und deshalb von sich aus schlecht gelieren. Mit dem Gelierzucker können diese dennoch zum Gelieren gebracht werden.
Das klassische Verhältnis ist 1:1, das heißt auf ein Teil Früchte kommt ein Teil Zucker. Haben Sie also vorher 1000 g Früchte abgewogen, geben Sie 1000 g Zucker hinzu. Wenn Sie die Marmelade etwas weniger süß möchten, können Sie natürlich das Verhältnis auch variieren.  Im Handel werden dazu auch Gelierzucker „extra“ angeboten, der in Verhältnissen 3:1 oder 2:1 verwendet wird. Dieser Gelierzucker enthält einen höheren Pektingehalt und die Marmelade wird weniger süß.
Achten Sie bei der Hinzugabe des Zuckers darauf, dass Sie diesen sorgfältig einrühren. Der Gelierzucker muss sich mit der Fruchtmasse gut vermengen.

Nachdem Sie die Fruchtmasse ausreichend mit dem Zucker vermengt haben, können Sie diese nun zum Kochen bringen. Dazu wird die Frucht-Zuckermasse erhitzt. Idealerweise haben Sie ein Küchenthermometer zu Hand. Aber grundsätzlich geht es bei ausreichender Hitze auch ohne Thermometer. Sie sollten den Herd jetzt auf keinen Fall verlassen! Sie müssen während des Kochvorgangs ständig rühren, da sonst die Masse sehr schnell überkocht.
Sobald das Fruchtpüree kocht, auf die Uhr sehen und ca. 4 Minuten kochen lassen. 

Gelierprobe
Kurz vor Ende der Kochzeit machen Sie die sogenannte Gelierprobe. Dazu benötigen Sie nur einen möglichst kalten Unterteller und einen Teelöffel. Lassen Sie einen Teelöffel mit der heißen Marmelade auf den Unterteller tropfen. Wenn die Marmelade nun fest wird, haben sie die richtige Konsistenz erreicht und die Masse hat auch in den Gläsern die nötige Festigkeit. Bleibt die Marmelade flüssig,  kommen die Zitronen zum Einsatz. Fügen Sie den kompletten Saft der beiden Zitronen hinzu und lassen Sie die Marmelade nochmals für ca. 1-2 Minuten aufkochen.

In die Marmeladengläser abfüllen
Wenn die Marmelade nun die richtige Konsistenz hat, füllen Sie diese so schnell wie möglich in die Marmeladengläser. Achten Sie darauf, dass Sie die Gläser bis zum Rand auffüllen. Die Gläser nun fest verschließen und für ca. 10-15 Minuten auf den Kopf stellen. So entkeimen Sie den Deckel durch die noch heiße Masse und die Marmelade bleibt länger haltbar. 

Gläser etikettieren
Ein Vorteil von eingemachten Früchten ist die lange Haltbarkeit. Um den Überblick über die einzelen Jahrgänge nicht zu verlieren, empfiehlt es sich die Gläser nach dem Abfüllen zu beschriften. Hierzu bieten wir schöne Etiketten an. Tragen Sie den Inhalt und das Herstellungsdatum ein und Sie wissen immer, welche Gläser Sie zuerst verbrauchen sollten.

The Garden Shop wünscht Ihnen viel Vergnügen bei der Herstellung Ihrer selbstgemachten Marmeladen!

 

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